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Entzugserscheinungen



Die körperlichen Entzugserscheinungen, die auftreten können, wenn man sich entschließt, mit dem Rauchen aufzuhören, sind eher geringeren Ausmaßes. Es kann gelegentlich zu leichtem Zittern und Nervosität kommen. Bei der alltäglichen Beschäftigung gehen diese Entzugserscheinungen allerdings tatsächlich unter.

Der Entzug, mit dem jedoch jeder zukünftige Ex-Raucher wohl oder übel konfrontiert wird, ist der „Entzug der Gewohnheit“. Sprich: einfach die „Gewohnheit“ zu unterdrücken, in denen man sich eine Zigarette angesteckt hatte.

Diese könnten unter Umständen sogar in Depressionen ausarten, wenn beispielsweise für den „Nichtraucher in spe“ nur wenig Ablenkung gegeben ist. Diese Art des Entzuges kann mehr oder weniger ausgeprägt sein und sich auch dementsprechend zeigen: während einige Raucher derartige Stimmungsschwankungen nur in geringem Maße bemerken, fallen andere wiederum in ein tiefes Loch der Niedergeschlagenheit. Diese Art der Depression resultiert nicht nur aus dem eigentlichen Entzug, sie wird darüber hinaus auch durch mangelnde Bewegung und eine ungenügende Vitaminzufuhr (zu wenig Obst und Gemüse) sowie durch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme verursacht. Der Raucher fällt in quasi in den Bann seiner eigenen Sucht.

Wenn jedoch dieser „Bann“ (endlich) durchbrochen ist, unter welchem ein Raucher steht, so hat er „nur“ mit relativ geringen Entzugserscheinungen zu rechnen. Er muss also in gewisser Weise lediglich zusehen, dass die Ablenkung von der Zigarette stets und ständig gegeben ist. Und wenn diese „neuen“ Gewohnheiten letztendlich gänzlich ohne Zigarette funktionieren, dann ist das Schlimmste überstanden und der Raucher „darf“ sich als „Ex-Raucher“ bezeichnen… - und sein Leben künftig (hoffentlich) ohne den „blauen Dunst“ in vollen Zügen genießen.
 
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