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In der Schwangerschaft mit Rauchen aufhören



Nikotin ist schädlich für das Ungeborene. Der Sauerstoffgehalt im Blut der Mutter nimmt durch das Rauchen ab, der Kohlenmonoxidgehalt steigt dagegen an. Da das Kind über die Nabelschnur mit Blut versorgt wird, droht eine Unterversorgung.

Kinder von Müttern, die rauchen, werden meistens untergewichtig geboren und leiden häufig unter Atemwegsproblemen. Auch die Anfälligkeit für Allergien ist bei einem Raucherbaby erhöht. Im schlimmsten Fall sind gar Fehlgeburten, Frühgeburten oder Totgeburten die Folge...! Aus diesen Gründen ist es unabdingbar, in der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören. Notfalls kann diese Entwöhnung auch schrittweise erfolgen, jedoch ist dieses davon abhängig, wie viele Zigaretten die Schwangere zuvor pro Tag geraucht hat.

Nach einigen Wochen sollte dann das Ziel erreicht sein, ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Da vielen Schwangeren zu Beginn ihrer Schwangerschaft recht häufig übel ist, schmecken auch die Zigaretten nicht mehr - quasi ein positiver Nebeneffekt, denn das erleichtert das Aufhören natürlich um ein Vielfaches.

Wer einige Tage oder Wochen wegen der Übelkeit ohnehin keine Zigarette mehr geraucht hat, für den dürfte es auch danach nicht mehr allzu schwierig sein. Aber nicht nur für das Kind ist es besser, wenn die Mutter mit dem Rauchen aufhört, sondern auch für die Schwangere selbst bringt es ausschließlich gesundheitliche Vorteile mit sich.

Die Sauerstoffversorgung des Blutes wird verbessert und das Immunsystem wird widerstandsfähige, was wiederum die Anfälligkeit für Infektionen in der Schwangerschaft herabsetzt. Letztendlich ist ein gesunder Körper ohnehin besser in der Lage, die Strapazen einer Geburt zu meistern.
 
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