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Was verändert sich, wenn man nicht mehr raucht?Dabei kommt es natürlich immer darauf an, wie stark und wie lange man vor dem Aufhören überhaupt geraucht hat. Bereits nach 20 Minuten nach der letzten Zigarette werden die Gliedmaßen besser durchblutet und der Puls sinkt auf ein Normalmaß. Von diesen körperlichen Reaktionen merkt man aber zunächst (noch) nichts. Hat ein Raucher nun mehr als acht Stunden keine Zigarette angerührt, so ist zudem ein messbar höherer Sauerstoffgehalt im Blut vorhanden. Bereits nach einem Tag verringert sich das Herzinfarktrisiko! Eine Veränderung, die man zudem deutlich spüren kann, tritt nach ca. 2 Tagen ein: die „Sinne“ scheinen wieder geschärfter zu sein, d. h. der „Ex-Raucher“ kann besser riechen und schmecken. Das bedeutet im Klartext, dass die Dinge endlich wieder riechen und schmecken, wie sie sein sollen - und sie werden nicht vom Tabak- und Nikotingeruch überlagert. Nach wenigen Monaten haben sich die Atemwege vollständig regeneriert, man kann freier atmen. Als Folge hiervon ist man nicht länger anfällig für Infektionen, denn auch das Immunsystem ist stärker. Nahezu fünf Jahre nach der letzten Zigarette ist das Krebsrisiko immerhin um bis zu fünfzig Prozent gesunken und auch die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden ist nicht mehr so hoch. Gänzlich verschwunden sind nunmehr die Auswirkungen des Rauchens - aber erst nach einer Zeitspanne von etwa fünfzehn Jahren! Erst dann ist das Herzinfarktrisiko endgültig auf dem Niveau eines Nichtrauchers und selbst das Krebsrisiko hat deutlich abgenommen. |
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